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HirschfeldHirschfeldtrue (Pseud. Feld), Leo
* 1869-02-1414.2.1869 Augsburg/D, † 1924-09-099.9.1924 Florenz/I. Schriftsteller. Nach seinem Studium in Wien schrieb er für mehrere Zeitungen und arbeitete kurze Zeit in Berlin beim Kabarett Überbrettl mit. Er war mit H. Bahr, Richard Beer-Hofmann und Arthur Schnitzler befreundet und schrieb neben zahlreichen naturalistischen, später neuromantischen Volksstücken und Lustspielen (z. T. gem. m. seinem Bruder V. Léon [eig. Hirschfeld]) auch Libretti, u. a. für A. Zemlinsky und E. d'Albert.
Werke
Libretti zur Pantomime Pierrots Fastnacht 1901 (M: O. Straus); zu den Opern Der Traumgörge 1906 (M: A. Zemlinsky), Kleider machen Leute 1910 (M: A. Zemlinsky), Carmela 1911 (M: Albert Delmar), Scirocco 1921 (gem. m. Carl Michael Frh. v. Levetzow, M: E. d’Albert), Die heilige Ente 1923 (gem. m. Levetzow, M: H. Gál), Die Stunde 1926 (M: C. Lafite); weitere dramatische Werke u. a.: Komödie Der große Name 1909 (gem. m. V. Léon, M: R. Stolz) sowie Die Lumpen 1898, Der heilige Stein 1900, Fräulein Lehrerin 1905 (gem. m. V. Léon), Der Stein von Pisa 1906, Der Vielgeliebte 1911, Die ewige Angst 1912 (gem. m. Levetzow), Freier Dienst 1915 (gem. m. V. Léon), Die Dombacher 1917, Das verschnörkelte Gitter 1923, Weg im Nebel 1925 (posthum).
Literatur
ÖBL 2 (1959); Stieger III/1 (1979, Feld); Ulrich 1997; Kosch 1 (1953); Kat. ÖNB.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hirschfeld (Pseud. Feld), Leo‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 25.4.2003]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


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