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Krepper, Krepper, true Johann
* 1799 -03-077.3.1799 Heuraffl/Böhmen (Přední Nýtoň/CZ), 1861 -12-2424.12.1861 Gmunden/OÖ. Schullehrer, Regens chori, Musiker. Der Sohn eines Webers besuchte die Pfarrschule in Friedburg (Frymburk/CZ), bevor er als Sängerknabe Aufnahme im Prämonstratenserstift Hohenfurt (Vyšší Brod/CZ) fand. Im Anschluss daran absolvierte er die Präparandie in Linz, wo er 1816 das Gehilfenzeugnis erhielt. Als Gehilfe kam er noch im selben Jahr nach Gramastetten/OÖ, 1817 nach Seewalchen/OÖ und 1820 nach Gmunden. 1823 erhielt er das Lehrerzeugnis. In Gmunden gehörte K. als Violinist dem Kirchenchor an, den er 1828 provisorisch, 1831 definitiv übernahm. Am 4.8.1828 ehelichte er Eleonora Pernsteiner, eine Tochter des amtierenden Stadtpfarrorganisten M. A. Pernsteiner. Er festigte somit seine soziale Stellung in der Stadt, kündigte den Schuldienst und wandte sich gänzlich der Musik zu. K. wurde Nachfolger von Pernsteiner als Regens chori und leitete zudem den Männergesangsverein der Stadt. Er war als Tenorist und Instrumentalist gleichermaßen geschätzt. Unter seiner Leitung erlangte das Gmundener Musikleben ein erstaunlich hohes Niveau. K. starb während einer Christbaumfeier eines plötzlichen Todes.
Literatur
F. Krackowizer, Geschichte der Stadt Gmunden 2 (1899), 74; ÖBL 4 (1969); Wurzbach 13 (1865).

Autor(en)
Klaus Petermayr
Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Krepper, Johann‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 8.1.2014]