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Bakken, Bakken, true Rebekka
* 1970-04-044.4.1970 Lier bei Oslo/N. Sängerin, Komponistin. Erlernte als Kind Geige und Klavier, wandte sich später der norwegischen Rhythm & Blues-, Rock- und Funk-Szene zu und war Sängerin in verschiedenen Schüler- und Studentenbands. Nach Abbruch ihres Philosophie- und Wirtschaftsstudiums übersiedelte sie 1995 nach New York/USA, wo sie Ende der 1990er Jahre auf W. Muthspiel traf, mit dem sie mehrere Alben veröffentlichte und Konzertreisen durch Europa unternahm, wodurch sie einem größeren Hörerkreis bekannt wurde. Mit der deutschen Jazzpianistin Julia Hülsmann veröffentlichte B. 2003 die CD Scattering Poems. Im selben Jahr Umzug nach Wien und erstes Solo-Album The art of how to fall. Darüber hinaus Gastmusikerin verschiedener Künstler (u. a. von L. Hirsch). B. lässt sich, obwohl zunächst eher aus der Jazzszene kommend, nicht eindeutig kategorisieren. Die Singer-Songwriterin verfügt über eine über drei Oktaven reichende Stimme und bewegt sich in ihren Songs zwischen Pop, Folk, Jazz und Rhythm & Blues, die sie gekonnt zu ihrem eigenen Stil verschmilzt. B. arbeitete mit Streichern der Wiener Philharmoniker und Wiener Symphoniker für das Album I keep my cool (2007) zusammen. Daneben nahm sie auch Coversongs auf, u. a. von Bruce Springsteen, Jane Siberry, Alphaville (auf ihrem Album September 2011) bzw. Tom Waits (Little Drop of Poison 2014). B. lebt heute (2018) in Norwegen, davor in Schweden.
Ehrungen
German Jazz Award (für das Album The Art of How To Fall 2003, für Scattering Poems 2003, für Is That You 2005); Goldene Schallplatte als German Jazz Award für das Album Little Drop of Poison; Goldene Schallplatte (Österreich) für The Art of How To Fall 2006; Amadeus Austrian Music Award für das beste nationale Jazz/Blues/Folk-Album des Jahres 2007.
Werke
CDs: gem. m. W. Muthspiel: Daily Mirror 2000, Daily Mirror Reflected 2001, September 2001, Beloved 2002; gem. m. Julia Hülsmann: Scattering poems 2003; Solo: The art of how to fall 2003, Is that you 2005, I keep my cool 2006, Morning Hours 2010, Little Drop of Poison 2014, Most Personal 2016; als Gastmusikerin: Monolith 2002, Heaven 2003, In Ewigkeit Damen 2006.
Literatur
http://rebekkabakken.universalmusic.at; www.sra.at; www.mica.at; www.norwegen.or.at (4/2008); www.jazzecho.de (9/2017); https://de.wikipedia.org (9/2017); eigene Recherchen.

Autor(en)
Nina Peterz
Johanna Kohler
Empfohlene Zitierweise
Nina Peterz/Johanna Kohler, Art. „Bakken, Rebekka‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 27/04/2018]