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Wiedemann, Wiedemann, true Hermann
* 1879-03-077.3.1879 Neuhausen/Bayern (München/D), † 1944-06-2121.6.1944Puchberg am Schneeberg/NÖ. Sänger (Bariton). Gesangsunterricht in München bei Karl Erler. Erstes Engagement 1902 in Nürnberg/D. 1905 in Elberfeld (Wuppertal-E./D), sang 1906–09 in Brünn, 1909–13 in Hamburg/D und 1913–16 an der Hofoper in Berlin. Während des Ersten Weltkriegs Militärdienst beim deutschen Heer, davon zweieinhalb Jahre an der Front. 1916–43 war W. Mitglied der Wiener Hof- bzw. Staatsoper und langjähriger Personalvertreter. Er wirkte 1922–41 oft bei den Salzburger Festspielen, 1934–41 bei den Festspielen in Zoppot (Sopot/PL) mit und gastierte in mehreren Opernhäusern in Europa (u. a. Covent Garden in London, Kopenhagen, Madrid, Barcelona/ESP) wie auch am Teatro Colón in Buenos Aires. W. sang erfolgreich das lyrische und dramatischere Fach und war auch als Konzertsänger gefragt. Ab 1942 unterrichtete er Operndramatische Darstellung an der Wiener MAkad. W. starb im Sanatorium Strengberg in Puchberg am Schneeberg. Seine Frau, die Sängerin Marie Dopler (eig. Maria Anna, * 20.2.1886 Wien, † 10.6.1942 Wien), war vor dem Ersten Weltkrieg in Brünn, Hamburg und Magdeburg/D engagiert. 1911/12 sang sie dreimal an der Hofoper.
Ehrungen
Österr. Kammersänger 1930.
Literatur
K-R 1997 u. 2000; Czeike 5 (1997); NGroveD 27 (2001); NGroveDO 4 (1992); Wissenschaft und Kunst in der dt. Ostmark Innsbruck,  (Gert). 429ff..Ammann Graz,  1-7,  Prag,  Kassel, in Aderhold in: Werner (Michael).  Litschauer/Walburga Kube Salzburg, 1971/72 55.Internationale Stiftung Mozarteum  Linz,  14/1 und 14/2,  völlig neu bearbeitete Auflage/ Berlin, in Stammler in: Wolfgang (Kurt).  Ruh Wien, in Grasberger in: Renate (Erich Wolfgang Anton Bruckner Dokumente und Studien).  PartschJournal of Musicological Research. Aufl. 2-3 133–145. Atzenbrugg,  Stuttgart, in Hermand in: Jost (Reinhold).  Grimm Prag,  Wien, 58 Musical Quarterly. Aufl. 349–364. 43, 281.39 Singende Kirche. Aufl. 127–132. New York,  (Murray). Current Musicology. Aufl. 37-38 75–88.Dineen28 Musikforschung. Aufl. 153–156. 15,  Berlin, in Müller in: Gerhard (Gerhard Theologische Realenzyklopädie).  770–778KrauseWien Innsbruck,  Tutzing,  (Hubert). 335ff..Unverricht Graz,  Die Wiener Schule und die Alte Musik,  Wien, in Muxeneder in: Therese (Eike Journal of the Arnold Schönberg Center 15).  247–259Feß Berlin,  (Werner). 54 Schuder 1938; [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1967, 115; Ulrich 1997; Musik im Kriege 2/5-6 (August/September 1944); Volks-Ztg. 24.6.1944, [2]; http://db-staatsoper.die-antwort.eu (10/2012); Geburtsbuch der Pfarre Döbling (Wien XIX) 1885-86, fol. 126; WStLA (Meldearchiv).
Autor*innen
Uwe Harten
Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
30.3.2021
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten/Monika Kornberger, Art. „Wiedemann, Hermann‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 30.3.2021, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e6b7
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN

DOI
10.1553/0x0001e6b7
GND
Wiedemann, Hermann: 124121128
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