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Stadler, Stadler, true Albert
* 1794-04-044.4.1794 Steyr/OÖ, † 1884-12-055.12.1884 Wien. Beamter, Dichter, Komponist. Erhielt vom Stadtpfarrorganisten Franz Weigl in Steyr und dem Officianten des aufgelassenen Benediktinerstifts Garsten, Anton Losch, ersten Musikunterricht. Ab 1805 weitere Studien in Kremsmünster, Generalbassunterricht bei W. Wawra. Danach studierte St. 1812–17 Jus an der Univ. Wien; im Wiener Stadtkonvikt lernte er Fr. Schubert kennen. 1817–21 wirkte er als Beamter in seiner Heimatstadt, 1821–33 in Linz, 1833–38 in Wels und anschließend als 1. Kreiskommissär in Salzburg; Pensionierung 1876 als Niederösterreichischer Regierungsrat. Zeit seines Lebens widmete sich St. intensiv der Musik, in Steyr verkehrte er mit Schubert und J. M. Vogl (häufig bei J. v. Koller oder S. Paumgartner), in Linz war er Ausschussmitglied und Sekretär des Musikvereins und auch in Salzburg nahm er regen Anteil am musikalischen Leben (erwirkte Aufführungen von Werken seines Freundes P. G. Kronecker).
Ehrungen
Ehrenmitglied des Linzer Musikvereins 1833; Ritter des Franz Joseph-Ordens 1854; Ehrenmitglied des Dom-Musik-Vereins und Mozarteums Salzburg; K. k. Statthaltereirat.
Werke
Lieder (s. Abb..; u. a. nach J. O. Prechtler), Offertorium, Libera me, Chöre; Texte f. Schubert (Singspiel Fernando [D 220, 1815], Lieb Minna [D 222], Namentagslied für J. v. Koller [Vater, schenk mir diese Stunde, D 695], Geburtstagskantate für den Sänger J. M. Vogl [D 666]).
Literatur
E. Hilmar (Hg.), Franz Schubert. Dokumente 1801–1830, 1 (2003); SchubertL 1997; E. Hilmar in Schubert durch die Brille In Arbeit 5 (1990); Wurzbach 37 (1878); Kellner 1956; G. A. Pichler, Biographien salzburgischer Tonkünstler 1845; Wr. Allgemeine Musik-Ztg. 29.3.1845; Krackowizer/Berger 1931; Deutsch, Schubert Erinnerungen In Arbeit 1957; Deutsch, Schubert Dokumente 1980; E. W. Partsch, Anton Bruckner u. Steyr 2003; Ulrich 1997; Die Presse 6.12.1884, 5; Mitt. R. F.
Autor*innen
Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
25.8.2017
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Stadler, Albert‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 25.8.2017, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0015cbfc
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN
© Regenterei Kremsmünster
© Regenterei Kremsmünster

DOI
10.1553/0x0015cbfc
GND
Stadler, Albert: 132124408
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