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Plank, Plank, true P. Beda OSB (Franz Ignaz Friedrich)
* 1741 -09-2727.9.1741 Weyer an der Enns/OÖ, 1830 -10-2626.10.1830 Kremsmünster/OÖ. Geistlicher, Dichter und Musiker. Der Sohn eines Gastwirts studierte die Humaniora in Garsten, anschließend in Kremsmünster und Salzburg (wo er J. E. Eberlin kennen lernte). Trat 1759 in das Stift Kremsmünster ein (Priester 1762), wo er u. a. 1765–85 Prof. am Gymnasium (Poetik ab 1772 u. 1804, Rhetorik ab 1776), 1782–85 Subregens der Ritterakademie, 1771–1803 Leiter des Theaters und 1794–1830 Regens chori war. P. hat mit seinem Theater den vollständigen Anschluss an die Zeitgenossen, auch in der Oper gewonnen, und war selbst ein fruchtbarer Dichter. Unter ihm haben F. X. Süßmayr als auch J. M. Vogl in Kremsmünster ihre ersten Bühnenerfahrungen gemacht. Die Musik zu seinen eigenen Dramen (darunter Schuldramen [das letzte 1774] ebenso wie Lust- und Singspiele) stammte bis 1783 meist von G. Pasterwiz, dann von Süßmayr; einige seiner Lieder wurden vom Passauer Gesangslehrer Ferdinand Kallaus (1765–1821) vertont. Sein Bruder P. Robert P. war Benediktiner von Garsten († 24.6.1806 als Pfarrer von Losenstein/OÖ).
Schriften
Schicksal des Musikstandes im Stifte Kremsmünster 1823; historisch interessante Kalenderaufzeichnungen 1804–30; Predigten und Reden; dramatische Werke, Gedichte, Übersetzungen.
Literatur
Kellner 1956; A. Kellner, Profeßbuch; A. Kellner in Mitt. d. oberösterr. Landesarchivs 11 (1974); R. Flotzinger in V. Lampert/V. László (Hg.), [Fs.] L. Somfai 2004.

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Plank, P. Beda OSB (Franz Ignaz Friedrich)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2005]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


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