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Pichler, Pichler, true Karl (Carl)
get. 24.3.1799 Poysdorf/NÖ, † 1869-05-088.5.1869 Wien. Chorregent und Musiklehrer. Sohn des Schullehrers Leopold P., studierte bei E. A. Förster in Wien und war ab 1826 Chorregent in Lichtental (Wien IX), wo er auch eine Gesang- und Klavierschule betrieb. Weiters wirkte er als Gesangslehrer an Mädchen- und Knabenschulen sowie ab 1851 am Konservatorium der GdM; ab 1867 hier auch Lehrer für Generalbass und Harmonielehre (Nachfolger S. Sechters). P.s Domine non sum dignus (s. Abb.) wurde 1989–93 für ein unbekanntes Werk F. Schuberts gehalten.
Schriften
Wie ich die Zöglinge am k. k. Waisenhause singen gelehrt in Der österr. Schulbote 1 (1851), 161–164, 189ff u. 201–205.
Werke
Messe, kleinere Kirchenmusik, Lieder f. 1–4 Oberstimmen, Orgelmusik; Volksweisen dt. Kirchenlieder zum Schulunterrichte 1851.
Literatur
E. Benedikt in Vom Pasqualatihaus In Arbeit 4 (1994); Erhart 2002; E. Benedikt/W. Bodendorff in Schubert durch die Brille In Arbeit 11 (1993); E. Benedikt/M. Jahn, Die Musikhss. des Pfarrarchivs Wien-Lichtental 2006; E. Benedikt in StMw 53 (2007); E. Benedikt in Franz Schubert u. die Pfarrkirche Lichtental 1997; Der österr. Schulbote 1 (1851), 295 u. 368; R. v. Perger/R. Hirschfeld, Gesch. der K. k. GdM in Wien 1912, 323 u. 325; J. Kaiser (Hg.), Lehrer-Schema 1863, 61.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Pichler, Karl (Carl)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 24.8.2018]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

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