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Mandl, Mandl, true Richard
* 1859-05-099.5.1859 Proßnitz/Mähren (Prostějov/CZ), † 1918-03-3131.3. [nicht: 1.4.] 1918 Wien. Komponist. Der Sohn wohlhabender Eltern studierte 1878–82 am Konservatorium der GdM bei Franz Krenn. 1883–1900 wirkte er in Paris (beeinflusst von seinem Lehrer und Freund Léo Delibes). Danach kehrte M. nach Wien zurück, wo er nach schwerer Krankheit mit seinen impressionistisch beeinflussten Werken Erfolg hatte. Seine Frau Camilla (geb. Barda, * 30.10.1872 Bukarest, begr. 16.4.1922 Wien) war Pianistin und Pädagogin und gab 1915 ein umfangreiches Studienwerk, Kompendium der gesamten Klaviertechnik, heraus.
Ehrungen
Vincenz Zusner'scher Liederpreis des Konservatoriums der GdM 1880; 2. Preis beim „Concurs für Composition“ des Konservatoriums der GdM 1882.
Werke
Opern (Rencontre imprévue [Nächtliche Werbung] 1888, Parthenia [Ms.]); Orchesterwerke (Symphonische Dichtung Griseldis mit Mezzosopran-Solo, Frauenchor u. Org. 1909; Suite Viennensia 1916); Klavierquintett G-Dur 1909; Lieder.
Literatur
Wr. Allgemeine Ztg. 2.4.1918; NFP 18.6.1880, 5, 27.10.1915, 13, 4.4.1918, 7f; Neues Wr. Tagbl. 2.4.1918, 10; [Linzer] Tages-Post 2.4.1918; Die neue Ztg. 3.4.1918; LdM 2000; ÖBL 6 (1975); Riemann 1929; Czeike 4 (1995); MGÖ 3 (1995); F-A 1936; Kosch 2 (1960); https://secure.ikg-wien.at (5/2019).
Autor*innen
Alexander Rausch
Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
15.6.2019
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch/Monika Kornberger, Art. „Mandl, Richard‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 15.6.2019, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d88b
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


DOI
10.1553/0x0001d88b
GND
Mandl, Richard: 116728361
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