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Kirchentrio
Trivialer Begriff für die Kombination von zwei gleichartigen Oberstimmen und einem Fundamentbass (Generalbass); charakteristisch für die Musik des Barock im Allgemeinen und die barocke Kirchenmusik im Besonderen. Das am deutlichsten in der Triosonate ausgeprägte Prinzip (z. B. 2 Violinen und Gb.) ist nicht nur in der Kirchenmusik (Franziskanermesse, aber auch W. A. Mozarts Orchester zu seiner Kirchenmusik) über die Barockzeit hinaus (besonders in der sog. Landmesse) wirksam geblieben, sondern auch von großer Bedeutung für die österreichische Volksmusik geworden.
Literatur
MGÖ 2 (1995).
Autor*innen
Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Kirchentrio‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 25.4.2003, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d463
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