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Dallinger,Dallinger,Fridolin: Brüder
Fridolin: * 1933-02-1616.2.1933 Eferding/OÖ, † 2020-10-2828.10.2020 Eferding. Komponist und Musiklehrer. Ausbildung an den MSch.n Eferding (H. Eder) und Linz (R. Schollum), am Bruckner-Konservatorium (H. Eder) und an den MHsch.n Wien (Klavier Gershon Jarecki, Dirigieren H. Swarowsky) und Salzburg (Musikerziehung). Volks- und Hauptschullehrer sowie Unterricht an verschiedenen Gymnasien, 1975–93 an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz. Leiter der Landesgruppe Oberösterreich des Österreichischen Komponistenbundes. D. orientiert sich in seinen Werken nach seinen Lehrern und Vorbildern J. N. David und H. Eder; nach einer kurzen experimentellen und dodekaphonischen Phase kehrte er wieder zur Tonalität zurück. Vorliebe zu seltenen und ausgefallenen Besetzungen.
Ehrungen
u.a. Österreichischer Staatspreis für Musik 1965; Theodor Körner-Preis 1967; Kulturpreis des Landes Oberösterreich 1968; Ehrenring der Stadt Eferding 1977; oberösterreichischer Kulturpreis 1981; Oberstudienrat 1988; Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1993; Heinrich Gleißner Preis 1997; Hans Sachs Nadel in Gold mit Brillanten 2003; Goldenes Ehrenzeichen 2003; Anton Bruckner Preis 2003; Kulturmedaille 2008.
Schriften
Selbstdarstellung in O. Wessely (Hg.), [Kgr.-Ber.] Die österr. Symphonie nach Anton Bruckner. Linz 1981, 1983.
Werke
Symphonien; Konzerte; Die Goldenen Zwanziger (Musical); Oratorien (Die Donau); Kantaten (Des Krieges Ruhm, Lob einer alten Stadt, Nun höret all von unserm Heil u. a.); Messen, verschiedene Kirchenmusikkompositionen; Lieder; Chorwerke; Kammermusik.

Gerhard: * 30.3.1940 Eferding, † 21.10.2016 Weiler/V. Komponist und Dirigent. Ausbildung an der Wiener MHsch. (Cello, Klavier, Dirigieren und Komposition, u. a. bei K. Schiske, H. Swarowsky) und in diversen Meisterkursen (u. a. Darmstadt bei Karlheinz Stockhausen). 1966–73 Lehrtätigkeit am Kärntner Landeskonservatorium, ab 1973 Chordirektor in verschiedenen Opernhäusern (Istanbul, Metz/F, Straßburg/F), 1977–88 Direktor des Vorarlberger Landeskonservatoriums. 1982–2001 Leiter des Chores Hortus musicus in Feldkirch (mehrere internationale Preise), 1981–2009 Chorregent in Frastanz/V. Zunächst der Webern-Nachfolge verpflichtet, trat in den späteren 1970er Jahren die musikantische Komponente immer stärker in den Vordergrund seiner Kompositionen.


Ehrungen
Förderungspreis des Landes Kärnten 1973; Prof.-Titel 1995; Ferdinand-Grossmann-Preis 1996; zahlreiche Chor-Preise.
Werke
Die sieben Raben (Kinderoper), Lieder, Chorwerke, Kirchenmusik, Kammermusikwerke (s. Tbsp.).

Autor*innen
Elisabeth Th. Hilscher
Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
5.4.2017
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher/Georg Demcisin, Art. „Dallinger, Brüder‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 5.4.2017, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cb57
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN
HÖRBEISPIELE

Gerhard Dallinger, Ballade für Blockflöte und Klavier, gespielt von Thomas Engel (Blockflöte) und G. Dallinger (Klavier)
© 2008 Gesellschaft der Musikfreunde in Feldkirch und ORF, Landesstudio Vorarlberg

DOI
10.1553/0x0001cb57
GND
Dallinger,Fridolin: 119484528
OBV
Weiterführende Literatur
GND
Dallinger,Gerhard: 130136719
OBV
Weiterführende Literatur

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