Logo ACDH-CH
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Weiss, Weiss, true Ferdinand
* 1933 -06-066.6.1933 Wien. Musikpädagoge, Dirigent, Komponist. Geschichte- und Musikwissenschaftsstudium an der Univ. Wien, ab 1953 Schüler von O. Siegl (Komposition bis 1958), H. Swarowsky (Dirigieren bis 1960) und H. Reznicek (Flöte bis 1961) an der Wiener MHsch.; Chorleiterschule (Re. Schmid) und Musiktherapeutenausbildung (Mag. 1985), 1962/63 Studienaufenthalt in Rom. W. arbeitete zunächst als Theaterkapellmeister, Orchestermusiker und freischaffender Komponist, 1967–75 unterrichtete er an einer Wiener sowie an der Schwechater MSch., 1970–98 auch an der Pädagogischen Akad. in Baden. Weiters wirkte er als Chorleiter in Mödling (1970–73) sowie 1972–97 als Leiter der Arbeitsgemeinschaft Niederösterreichischer Komponisten. 1973 gründete er eine Konzertreihe zur Förderung niederösterreichischer Komponisten (ab 1989: ZeitgeNÖssischer Herbst). 1989–97 war er Obmann der Interessengemeinschaft Niederösterreichischer Komponisten.
Ehrungen
1. Preis beim Kompositionswettbewerb der Burgenländischen Landeregierung 1957; Abgangspreis der Wr. MHsch. 1958 u. 1960; Kompositionspreis der Wr. MHsch. 1959 u. 1968; Förderungspreis der Stadt Wien 1960, des Wr. Kunstfonds 1965, des Landes Niederösterreich 1970 (gem. m. R. Küchl, F. Mühlhofer), der Stadt Baden 1971 u. des Bundesministeriums f. Unterricht u. Kunst 1972 (gem. m. H. Ebenhöh, A. Mitterhofer); Stipendium der ÖAW 1962/63; Anerkennungspreis (1980) u. Kulturpreis (1984) des Landes Niederösterreich; Kulturpreis der Stadt Baden 1987; Preis der Austro Mechana 1990; 3. Preis beim Wettbewerb ZeitgeNÖssischer Herbst 1992; Special Commendation Vienna Modern Masters Recording Award 1993; Preis beim niederösterreichischen Fanfarenwettbewerb 1996; Preis beim Kompositionswettbewerb der Burgenländischen Landeregierung 2009.
Werke
Orchestermusik (3 Symphonien, Klarinettenkonzert, Oboenkonzert, Flötenkonzert, Streicherserenade, Relazioni variabili f. großes Orch., Petit Concert pour Quatuor de Guitares et Orchestre da chambre), Te Deum, Chorwerke, Kammermusik, Orgelwerke, Lieder; Unterrichtswerke.
Schriften
Komponisten in Niederösterreich, Dipl.arb. Wien 1985; Erinnerungen [2013]; Artikel über Komponisten in Niederösterreich in versch. Zss. (z. B. ÖMZ).
Literatur
MaÖ 1997; M. Moschner/H. Teufert, Die Komponisten des Industrieviertels u. ihre Musik 1996; IÖM, [Kat.] Musikalische Dokumentation F. W. 1996; M. Bieringer, F. W., Dipl.arb. Wien 1994; Goertz 1979 u. 1994; F-A 2 (1978); ÖMZ 28 (1973), 518; MGÖ 3 (1995); www.mica.at (3/2006); www.inoek.at (3/2006).
Autor*innen
Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
27.8.2009
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Weiss, Ferdinand‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 27.8.2009, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e675
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


DOI
10.1553/0x0001e675
GND
Weiss, Ferdinand: 119521792
OBV
Weiterführende Literatur

ORTE
Orte
LINKS
ACDH-CH, Abteilung Musikwissenschaft

Publikationen zur Musikwissenschaft im Verlag