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Wawra, Wawra, true Wenzel
* 1765 -12-088.12.1765 Radowitz/Böhmen (Radovice/CZ), † 1844 -01-2525.1.1844 Kremsmünster/OÖ. Musiker und Komponist. Sohn des Schullehrers von Niemtschitz (Němčice/CZ) Joseph W., bei dem er auch den ersten Unterricht (besonders Klavier- und Orgelspiel) genoss. Kam dann zu seinem Großvater, Wenzel Rubisch († 1779), nach Jechnitz (Jesenice u Rakovníka/CZ), wo er weitere Instrumente lernte. 1780 wurde er Schulgehilfe in Friedberg), 1782 in St. Johann [am Wimberg?]/OÖ. 1783–91 war er Stiftsmusiker und Tafeldecker im Stift Schlägl und ging anschließend nach Kremsmünster, wo er vorerst Schreiber und 2. Stiftsorganist, 1797 1. Organist und 1804 Musikmeister im k. k. Konvikt wurde (somit wahrscheinlich Lehrer von Al. Stadler, Josef Kenner, M. v. Spaun, F. v. Schlechta v. Wschehrd und Franz v. Schober; Fr. Schubert hat er sicherlich kennengelernt).
Werke
Kirchen- u. weltliche Gelegenheitsmusik, Singspiele (s. Abb.), Kantaten, Lieder, Tänze (s. Tbsp.).
Literatur
Kellner 1956; Wurzbach 50 (1884); Das Konvikt zu Kremsmünster 1804–1904, hg. v. der Konviktsdirektion [1904].

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Wawra, Wenzel‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 04/12/2006]

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