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Vogl, Vogl, Alois: Brüder
Alois: * 1813-11-022.11.1813 Altpölla/NÖ, 1871-11-1818.11.1871 Wien. Lehrer und Kirchenmusiker. Sohn des Schullehrers Andreas V. (* 26.9.1787 Mittelberg/NÖ, † 12.2.1831 Altpölla, Sohn eines Bauern), erhielt seine Lehrerausbildung 1830 in St. Pölten (Lehrbefähigungsprüfung 1834) und war 1843–61 Schullehrer und Chorregent in seinem Heimatort. Anschließend übersiedelte er nach Wien, wo er als Organist tätig war.

Johann: * 24.6.1816 Altpölla, † 21.3.1896 Graz. Lehrer und Musikpädagoge. 1833 Lehrerausbildung bei den Piaristen in Horn. V. war 1834–37 Unterlehrer in seinem Heimatort (1833/34), Fürstenfeld/St (1834–37), danach in Mooskirchen/St und 1840–52 in Graz. 1841 legte V. in Graz die Lehrbefähigungsprüfung für Hauptschullehrer sowie Prüfungen für verschiedene musikalische Fächer ab. Ab 1852 unterrichtete er an der Grazer Normalhauptschule, der späteren Lehrerbildungsanstalt. 1876–86 oblag ihm hier der gesamte Musikunterricht. Mitbegründer des Privat-Pensions-Institut für Witwen und Waisen der Volksschullehrer in der Steiermark und des Grazer Lehrervereines. 1846 Gründungsmitglied des Grazer Männer-Gesangvereins.


Ehrungen
Belobigungen; Goldenes Verdienstkreuz.
Schriften
mehrere Lehrbücher.
Werke
Orgelbuch 1882; Lehrgang für den Unterricht im Orgelspiele an Lehrer-Bildungsanstalten 1883; Violin-Übungen für den I. und II. Jahrgang o. J.
Literatur
Zweiter Bericht der k. k. Lehrer-Bildungsanstalt … zu Graz 1896,17f; Erhart 1998; StMl 1962–66; J. Kaiser, Lehrer-Schema 1852; Tauf-, Trau- und Sterbebuch Pfarre Altpölla 1807–40; Taufbuch Pfarre Mittelberg 1784–1863.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Vogl, Brüder‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 16.4.2013]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.



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