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Tücke Tücke true (Tückhe), Johann Leberecht
* 1810 -12-3131.12.1810 Wien, 1848 -03-2121.3.1848 Weimar/D. Pianist, Komponist. Sohn wohlhabender Eltern, doch seit Kindestagen missgestaltet, studierte Klavier und Komposition bei C. G. Salzmann und J. Fischhof am Konservatorium der GdM und sorgte als junges Talent früh für Furore. 1835 ging er nach Leipzig/D, nahm dort beim Stadtmusikus W. Barth Unterricht und wurde durch Felix Mendelssohn Bartholdy nachhaltig beeinflusst; zudem erhielt er bei einem Aufenthalt in Weimar Anregungen durch F. Liszt. Erfolge als Pianist sowie eine unglückliche Liebe zu einer auch von Liszt verehrten Aristokratin ließen ihn dort bald zum zweifachen Konkurrenten des Hofkapellmeisters werden und ein unruhiges Wanderleben zwischen Wien und Weimar führen. Auch als Komponist von Klavierwerken weithin geschätzt, starb er früh an Knochentuberkulose. – Die Wiederentdeckung der Werke T.s wurde in der Saison 1983/84 im Rahmen des im Wiener Musikverein veranstalteten Zyklus Mit Liszt und Tücke von H. Kann in die Wege geleitet.
Werke
Klavierwerke (Fantasien, Charakterstücke, Tänze u. Programmmusik).
Literatur
Programmheft Musikverein 16.12.1983.

Autor(en)
Hartmut Krones
Empfohlene Zitierweise
Hartmut Krones, Art. „Tücke (Tückhe), Johann Leberecht‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 03/03/2006]