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Sterneck Sterneck true zu Ehrenstein(-Daublebsky), Carl Freiherr von
* 1813 -12-1515.12.1813 Wien, 1893 -11-2727.11.1893 Wien. Beamter. Erhielt in Brünn (Brno/CZ) vom Chordirektor Leopold Streit Musikunterricht, leitete schon 1836 ein Hausorchester und gründete einen Gesangverein. Weitere Liedertafeln (Männergesang) gründete er 1846 in Krems a. d. Donau und Stein/NÖ. Auf Wunsch der Eltern studierte er Jus in Olmütz (Olomouc/CZ) und Prag und trat in den Staatsdienst. 1867 ging St. als Finanzrat nach Salzburg (1875 trat er in den Ruhestand). 1869 bildete er ein Komitee, am 16.10.1870 rief er die Internationale Mozart-Stiftung ins Leben, die sich die Pflege, Archivierung und Erforschung (Gesamtausgabe) von W. A. Mozarts Werken, die Reorganisation des Mozarteums und die Tourismus-Werbung für Salzburg zum Ziel setzte. Am 20.9.1880 wurde die Internationale Stiftung Mozarteum gegründet, deren Präsident St. bis 1888 war. 1877 fanden zum ersten Mal Salzburger Musikfeste ( Salzburger Festspiele ) statt.
Literatur
Wurzbach 38 (1879); R. Angermüller in Mitt. d. Int. Stiftung Moz. 42 (1994), H. 1–2; MGÖ 3 (1995); Schneider 1935 [Foto].

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Sterneck zu Ehrenstein(-Daublebsky), Carl Freiherr von‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2006]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

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