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Stein, Stein, true F. W. (Pseud., eig. Friedrich Vas)
* 1883 -12-1515.12.1883 Nyitra/Ungarn (Nitra/SK), 1944 -(?)5-2121.(?)5.1944 Auschwitz (Oświęcim/PL). Theaterdirektor, Journalist. Kam 1915 von Budapest nach Wien und gründete 1933 mit R. Weys das Wiener Kabarett Literatur am Naschmarkt, das bis zum „Anschluss“ 1938 bestand (Hauskomponisten waren u. a. der musikalische Leiter Otto Andreas [eig. André Singer], F. Piesen und J. C. Knaflitsch). St. ging 1938 nach Brüssel ins Exil und arbeitete während des Zweiten Weltkriegs für eine jüdische Organisation. 1942 wurde er in das Lager Malines/B und 1944 in das Konzentrationslasger Auschwitz deportiert. Nicht zu verwechseln mit dem Schriftsteller und Verleger Fritz St. (* 16.5.1889 Wien, † 30.8.1961 Wien), dem Sohn von L. Stein.
Literatur
K. E. Trdy, „Ein Brettl muss mir die Welt bedeuten ...“, Dipl.arb. Wien 2006; R. Weys, Cabaret u. Kabarett in Wien 1970 [Foto Abb. 32]; R. Weys, Literatur am Naschmarkt 1947; H. Veigl, Lachen im Keller 1986; MGÖ 3 (1995); Wr. Ztg. 3.9.1961 [Fritz St.].

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Stein, F. W. (Pseud., eig. Friedrich Vas)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2006]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


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