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Reidinger, Reidinger, true Friedrich
* 1890-07-1717.7.1890 Wien, † 1972-04-2020.4.1972 Wien [nicht: 16.11.1971 Tegernsee/D]. Komponist, Musikpädagoge. War Privatschüler von F. Schreker (1909–13), studierte 1919–22 an der Wiener MAkad. Komposition (bei Schreker und Fr. Schmidt) und Dirigieren sowie an der Univ. Wien Jus (Dr. 1929). Nach freischaffender Tätigkeit trat er 1938 die Nachfolge von Fr. Schmidt als Prof. für Theorie und Komposition an der MAkad. an. Von 21. März bis 5. Mai 1938 Präsident der AKM. 1940–45 war er stellvertretender Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft . Danach gab R. Privatunterricht, bevor er Musikdirektor der Stadt Linz wurde (1950–52). Anschließend unterrichtete er wieder Komposition an der MAkad. (bis 1955).
Ehrungen
Kunstpreis der Stadt Wien 1928; Großer Österr. Staatspreis 1935.
Werke
Oper Römerzug 1939; Oratorien (13. Psalm 1921, UA 1937; Der siebenfache Strom 1947); Werke f. Orch. (2 Symphonien); Kammermusik; Lieder, Chorwerke, Kirchenmusik (Gothische Messe 1931).
Schriften
gem. m. P. Nettl (Hg.): H. I. F. Biber, Harmonia artificiosa-ariosa (DTÖ 92 [1956]).
Literatur
Riemann 1975; Kürschner 1954; F-A 2 (1978); DBEM 2003; Müller-Asow 1929; MGÖ 3 (1995); Österr. Autorenzeitung 24/2 (1972); H. Krones in 100 Jahre AKM 1997.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Reidinger, Friedrich‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]