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Orgéni Orgéni true (Orgény), Aglaja (eig. Anna Maria Aglaja von Görger St. Jörgen)
* 1841 -12-1717.12.1841 Rimászombat/Ungarn (Rimavská Sobota/SK), † 1926 -03-1515.3.1926 Wien. Sängerin (Koloratursopran). Gefördert von F. P. Lachner in München, war sie 1863–65 Schülerin von Pauline Viardot-García in Baden-Baden/D und debütierte 1865 an der Berliner Hofoper. Danach Gastspiele in ganz Europa (1866 und 1872 in Wien). 1873–78 an der Münchner Hofoper engagiert, trat sie in den 1880er Jahren nur mehr als Konzertsängerin auf. Ab 1886 unterrichtete sie Gesang am Konservatorium in Dresden/D, 1914 übersiedelte sie nach Wien, wo sie weiterhin als Gesangslehrerin tätig war. Zu ihren Schülern zählten Margarethe Siems, Berta Morena, G. Förstel, Sophie Wolf, Edyth Walker und Erika Wedekind.
Ehrungen
Sächsische Goldene Medaille Virtuti et ingenio 1896; Großherzoglicher Sächsischer Prof.-Titel 1900; Prof. der Musik 1908.
Literatur
E. Brand, A. O. 1931; NGroveD 18 (2001); K-R 1997 u. 2002; Riemann 1961; Mendel-R. 7 (1877) u. Suppl. (1883); Wurzbach 21 (1870); Kosch 2 (1960); Eisenberg 1903; Ulrich 1997.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Orgéni (Orgény), Aglaja (eig. Anna Maria Aglaja von Görger St. Jörgen)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15/07/2004]

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