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Mayer, Mayer, true Rudolf
* 1902 -11-2222.11.1902 Wien, † 1983 -01-2222.1.1983 Feldkirch/V. Violinist und Komponist. War zunächst Quartett-Spieler und Mitglied eines Laienorchesters in Wien, lernte ab 1925 autodidaktisch (nach A. Schönbergs Harmonielehre), ab 1927 bei H. Kauder Komposition. M. verdiente bis 1931 (nach Einführung des Tonfilms) als Kinogeiger seinen Lebensunterhalt, ließ sich dann zum Jazz-Trompeter in einer Tanzschule ausbilden. Während des Zweiten Weltkriegs war er als Finanzbeamter tätig, ab 1946 Geiger im Vorarlberger Funkorchester Bregenz, bis 1965 Violinlehrer an der Lehrerbildungsanstalt Feldkirch. Er komponierte oft bitonal, kontrapunktisch und manchmal dodekaphon; seine Werke fanden auch in den USA und in Japan Verbreitung.
Ehrungen
Ehren- und Förderungsgaben des Landes Vorarlberg für Kunst u. Wissenschaft 1977.
Werke
3 Symphonien (s. Tbsp.); Konzerte; Kammermusik; Lieder.
Literatur
MaÖ 1997; MGÖ 3 (1995); Slg. Moißl.
Autor*innen
Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Mayer, Rudolf‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 14.3.2004, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d91c
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN
HÖRBEISPIELE

Scherzo aus der 2. Sinfonie
© 2000 Gesellschaft der Musikfreunde in Feldkirch und ORF, Landesstudio Vorarlberg

DOI
10.1553/0x0001d91c
GND
Mayer, Rudolf: 139650717
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