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Matteis, Matteis, Nicola jun.
* --ca. 1677 London, † 1737 -10-2323.10.1737 Wien. Komponist, Violinist. Der Sohn und Schüler des in London wirkenden gleichnamigen neapolitanischen Komponisten wurde am 1.7.1700 als Violinist in die kaiserliche Kapelle Leopolds I. aufgenommen. 1701 erhielt er 100 Dukaten, damit er seine Kinder aus England nach Wien bringen konnte, und 1704 wurde er krankheitshalber für einige Zeit beurlaubt. Spätestens 1709 übernahm er die Funktion des Konzertmeisters, und seit 1714 komponierte er die Ballette für die kaiserlichen Opern.
Werke
Ballette für 59 Opern von A. Caldara, F. Conti, G. Bononcini, J. J. Fux, A. Lotti, G. Porsile und L.’A. Predieri (A-Wn); Violinkonzert (D-Dl); Sonata da camera (D-Dl); 2 Sonaten f. Vl. u. B. c. (London 1704; GB-Lbl).
Literatur
P. Keuschnig, N. M. jun. als Ballettkomponist, Diss. Wien 1968; Knaus 1969; A. D. McCredie in B. W. Pritchard (Hg.), Antonio Caldara 1987; NGroveD 16 (2001); MGÖ 1 (1995); Wien, HKA, Hofquartierbuch 92 (1709).

Autor(en)
Herbert Seifert
Empfohlene Zitierweise
Herbert Seifert, Art. „Matteis, Nicola jun.‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]