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Interpretengesellschaft, Österreichische (OESTIG)
Verwertungsgesellschaft zur Wahrung der Leistungsschutzrechte ausübender Künstler in Form eines nicht auf Gewinn ausgerichteten Vereins, gegründet 1964, Sitz in Wien. Zentraler Tätigkeitsbereich sind die Vergütungsansprüche, die bei der Verwendung von industriell hergestellten Tonträgern im Rundfunk entstehen. Die OESTIG hat hierfür gemeinsam mit der österreichischen Landesgruppe der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) die Gesellschaft zur Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten (LSG) gegründet. Darüber hinaus wird die OESTIG bei Aufzeichnung, Vervielfältigung und Verbreitung von Vorträgen und Aufführungen tätig, hat entsprechende Gesamtverträge mit dem ORF und dem Konzertlokalbesitzerverband (KLBV) abgeschlossen, wahrt die Rechte ihrer Mitglieder auch bei der Weiterverbreitung von Sendungen, z. B. über Kabelfernsehen, und im Falle der sog. Leerkassettenabgabe.
Literatur
M. Finkentey (Hg.), Hb. für Musikschaffende 1998.
Autor*innen
Reinhold Westphal
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003
Empfohlene Zitierweise
Reinhold Westphal, Art. „Interpretengesellschaft, Österreichische (OESTIG)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 25.4.2003, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d29e
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.