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Haydn-Festivals
Im Unterschied zu W. A. Mozart ist J. Haydn erst spät zum Gegenstand von Musikfestivals geworden, die sich der Pflege seines Werks widmen.

Wien: 1984 wurden durch die Stadt Wien und die Gesellschaft der Musikfreunde alljährlich stattfindende Haydn-Tage ins Leben gerufen, die neben fallweise großen Konzerten im Musikverein vorwiegend von lokalen Kräften bestritten werden und das Wiener Umfeld Haydns (Piaristenkirche, Kirche der Barmherzigen Brüder usw.) berücksichtigen.

Eisenstadt: Die ersten Ansätze zu Haydn-Festspielen in Eisenstadt gehen bis 1947 zurück. 1987 wurde vom Land Burgenland und der Stadt Eisenstadt der Verein Burgenländische Haydnfestspiele gegründet, der neben einem alljährlichen saisonalen Konzertprogramm von April bis September seit 1989 (Intendanz: Walter Reicher) alljährlich im September die zehntägigen Internationalen Haydntage veranstaltet, die an den originalen Eisenstädter Aufführungsstätten (Schloss Esterházy, Bergkirche usw.) stattfinden und das Gesamtwerk des Komponisten berücksichtigen. Neben dem Stammorchester, der Neuen Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie, werden regelmäßig international renommierte Solisten und Ensembles eingeladen. Ein Schwerpunkt des Programms bildet die Bemühung um die Opern Haydns.

Fertöd/H: Seit 1998 findet auch auf Schloss Eszterháza jährlich Anfang September ein zehntägiges Haydn-Festival statt, das durch die Ungarische Haydn-Gesellschaft veranstaltet wird und bei dem neben eingeladenen auswärtigen Ensembles vorwiegend ungarische Interpreten zu Wort kommen.


Literatur
div. Informationsmaterial der H.-F.

Autor*innen
Gerhard J. Winkler †
Letzte inhaltliche Änderung
03/12/2002
Empfohlene Zitierweise
Gerhard J. Winkler †, Art. „Haydn-Festivals‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 03/12/2002, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0002756e
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.