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Hárich, Hárich, true Johann (János)
* 1904-05-3030.5.1904 Wesprim/Ungarn (Veszprém/H), † 1990-07-2121.7.1990 Eisenstadt. Archivar, Musikforscher, Musiker. Erhielt seine erste Ausbildung am Piaristengymnasium seiner Heimatstadt und lernte früh mehrere Musikinstrumente. 1928 wurde er an der Univ. Budapest zum Dr. phil. (Geschichte) promoviert. Ab 1928 Hilfsarchivar im Esterházyschen Archiv in Budapest, dessen Leitung er, wie auch jene der fürstlichen Bibliothek, 1930–46 innehatte. Nach 1946 war H. zwei Jahre im ungarischen Staatsarchiv (bis 1949), als Gelegenheitsmusiker und in einer Elektrizitätsfabrik tätig. 1953–57 arbeitete er als Musiklehrer. 1958–66 Leiter des Esterházyschen Archivs in Eisenstadt (das Angebot, die Leitung zu übernehmen, hatte er 1945 noch ausgeschlagen). H. machte sich besonders um die Erforschung der Musikgeschichte der Fürsten Esterházy verdient, v. a. mit Publikationen und Forschungen zu J. Haydn und G. Werner.
Schriften
Zahlreiche musikhistorische Publikationen mit quellenkundlichem Schwerpunkt, v. a. im HaydnJb und in den Burgenländischen Heimatbll.
Literatur
O. Biba in HaydnJb 18 (1993); H. Prickler in Burgenländische Heimatbll. 53 (1990).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Hárich, Johann (János)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 29.3.2021]