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Bluesbreakers
Bluesband (Blues) aus Kärnten; 1983 als ursprünglich reine Amateurband gegründet in der Besetzung D. Themel (Gesang), Arthur Ottowitz (Mundharmonika), Jörg Frießnegg (Gitarre), Norbert Eipeltauer (Gitarre), Ernst Wallisch (Saxophon), Oscar Huber (Bass) und Reinhold Habernig (Schlagzeug). Die Band, die ihren Namen von der berühmten britischen 1960er-Jahre-Bluesband (John Mayall and the Bluesbreakers) übernahm, nimmt seit 1986 regelmäßig elektronische Tonträger, meist mit Eigenkompositionen in englischer (anfangs auch in deutscher) Sprache, auf. 1987 wechselte Freddy Zitter an das Schlagzeug. 1989 unternahmen die B. als eine der ersten westlichen Musikgruppen auf Einladung des Chinese Center of Art und Culture eine vielbeachtete Konzerttournee durch die Volksrepublik China (dokumentiert auf CD und Video), später folgten Tourneen in den USA, Hongkong, Nord- und Südafrika. Mit der durch die China-Tournee inspirierten Komposition Yellow Moon (s. Tbsp.) erreichten die B. kurzzeitig ein über die Blues-Szene hinausreichendes breiteres Publikum (fünf Wochen lang Nr. 1 der österreichischen Hitparade, sechs Wochen in den Top 10 der internationalen Charts), ein Erfolg, an den sie später nicht mehr anschließen konnten. 1993 tourten die B. zusammen mit Andy Lee Lang & Band und Big Jay McNeely durch Marokko. Das 10-jährige Jubiläum wurde mit der CD C’mon gefeiert. 1995 verließ N. Eipeltauer die Band. Es folgten weitere Tourneen durch China, USA sowie Europa. 1998–2003 war Dolfi Kandler Schlagzeuger der Band und wurde 2003 von Mario Kofler abgelöst. Im gleichen Jahr übernahm Helmut Spreitzer die Position am Bass. 2006 folgte dann der bis dato [2011] letzte Wechsel am Schlagzeug durch Kiki Oswald. Das letzte Album Recorded Live zum 25-jährigen Jubiläum wurde für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert.
Werke
Steppin’ Out 1986; Hot Stuff 1988; China Tour 1989 1989; News 1990; Boom Boom 1991; C’mon 1993; America 1998; A Good Day For The Blues 2004; Recorded Live 2008.
Literatur
F. S[vacina] in Blues Life 36 (1986); D. Themel in Blues Life 47 (1989); Fritz Svacina/Franziska Svacina in Blues Life 62 (1993); www.bluesbreakers.at (1/2011).
Autor*innen
Peter Stachel
Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
13.4.2011
Empfohlene Zitierweise
Peter Stachel/Georg Demcisin, Art. „Bluesbreakers‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 13.4.2011, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f8ce
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

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Yellow Moon

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10.1553/0x0001f8ce
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