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Bill, Bill, true Maria
* 1948-11-1515.11.1948 Trogen/CH. Schauspielerin und Liedermacherin. Bühnenausbildung in der Schweiz und in Paris, kam 1978 an das Wiener Schauspielhaus; nach mehreren kleineren Projekten (z. B. am Wiener Burgtheater) erlebte sie ihren großen Durchbruch in der Rolle der Edith Piaf 1982 am Wiener Schauspielhaus. Ihr erstes Album mit eigenen Kompositionen (Maria Bill) erschien 1983 und erreichte Gold-Status. Zwei weitere Alben mit eigenen Kompositionen folgten in den 1980er-Jahren. Ab 2000 widmete sie sich in der Musikshow Quand on n’a que l’amour den Chansons von Jacques Brel, ging damit auf erfolgreiche Tournee und nahm eine CD auf. 2011 Orchesterkonzert mit Chansons von Edith Piaf und Jacques Brel mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. War bis 2012 mit dem Schauspieler und Regisseur Michael Schottenberg (* 10.7.1952 Wien) verheiratet, mit dem sie zahlreiche gemeinsame Theater- und Filmprojekte erarbeitete. B. ist seit 2005 Ensemblemitglied am Wiener Volkstheater.
Gedenkstätten
Stern beim ‚Walk of Stars‘ im Wiener Gasometer (Wien XI, s. Abb.).
Ehrungen
Förderungspreis der Stadt Wien zur Kainzmedaille 1979 (für die Darstellung der Nicola Davis in City Sugar); Goldene LP für Maria Bill; Kainzmedaille 1992 (für die Darstellung der Edith Piaf); Goldener Theatertaler der Stadt Berlin; Karl-Skraup-Preis 2001/02; Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien 2010; Nestroy für die beste Nebenrolle 2012.
Werke
Alben Maria Bill (1983), Jetzt (1985) und Bill Drei (1987) u. a. mit den Chansons Jetzt, I ghör zu wem, Sie lebt immer noch, Ich will keine Angst haben, Der letzte Gspritzte; CDs Maria Bill singt Edith Piaf (1997); Maria Bill singt Jacques Brel (2001); Jung & schön (2005).
Literatur
Lang 1986; http://www.billschott.at (12/2000); wien.orf.at (10/2010); www.mariabill.at (12/2011); www.orf.at (11/2012).

Autor(en)
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Bill, Maria‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 14.9.2021]