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Babcock, Babcock, true David
* 1956-03-2727.3.1956 Buffalo/USA. Komponist. Studierte Klavier und Komposition (bei Leslie Raymond Bassett) an der Univ. Michigan, Komposition auch an der Univ. Cambridge (bei Alexander Goehr) und an der MHsch. Wien (bei F. Burt), seit 1985 Lehrer an der MHsch. Wien. Nach Minimalismus und neuer Tonalität in den späten 1980er Jahren seit den 1990er Jahren wieder größere Komplexität (Ablehnung von Pop-Elementen, Stilmischungen). Wurzeln in der klassischen Moderne (A. Schönberg, Igor Strawinsky), schreibt fast ausschließlich Instrumentalmusik. Auftragswerke für den Österreichischen Komponistenbund, das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester, Ensemble Passacaglia Wien, Brucknerhaus Linz, Ensemble Pro Brass, Duo Zsapka, Wiener Sinfonietta, Michael Bladerer (Kontrabass), Roger Salander (Klarinette), Patrick Dheur (Klavier), Norman Boehm (Klavier) u. a.
Ehrungen
Stipendium der Alban-Berg-Stiftung 1982; Preis der Erik-Satie-Stiftung 1986; Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1994; Kulturpreis der Theodor-Körner-Stiftung 2000.
Werke
Klavierwerke (3 Sonaten, Konzert, Martincek-Variationen); 5 Symphonien; Kammermusik (darunter 3 Streichquartette) und Vokalwerke.
Literatur
MaÖ 1997; Goertz 1994; Ch. Heindl in Wiener Zeitung 22.5.1992; http://www.mdw.ac.at (12/2011); eigene Recherchen.

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Babcock, David‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15/12/2011]