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Berry,Berry,Walter: Familie
Walter: * 1929 -04-088.4.1929 Wien, 2000-10-2727.10.2000 Wien. Sänger (Bass-Bariton). Gesangsstudium bei H. Gallos an der Wiener MHsch. sowie bei E. Koréh, H. Duhan und J. Witt. Seit 1950 an der Wiener Staatsoper (Mitglied des sog. Mozart-Ensembles der 1940–60er Jahre), seit 1952 ständiger Gast der Salzburger Festspiele, 1958 Debüt in den USA, 1966–76 regelmäßig an der New Yorker Met. Gastauftritte an vielen großen Häusern in Europa, Nord- und Südamerika sowie Japan. Sein Repertoire (ca. 80 Partien) reichte von Papageno bis Wotan. B. war auch einer der bedeutendsten Konzert- und Liedsänger seiner Generation. Gemeinsam mit H. Zednik, seiner Schülerin A. Kirchschlager und den Philharmonia Schrammeln nahm er mehrere CDs mit Wienerliedern auf (Kremser Alben). B. war zuletzt vorwiegend als Lehrer, fallweise auch noch als Sänger tätig. 1957–70 verheiratet mit Ch. Ludwig.
Gedenkstätten
W.-Berry-Weg (Wien XIX).
Ehrungen
Kammersänger 1963; Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper; Österreichisches Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft I. Klasse; Mozart-Medaille; Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien 2000.
Literatur
E. Birnbaum, W. B. Die Biografie 2001; P. Lorenz, Christa Ludwig, W. B. 1968; NGroveD 3 (2001); MGG 2 (1999); K-R 1997, 2002; Who is who in Öst. 1997; MGÖ 3 (1995).


Sohn Marc (eig. Wolfgang): * 4.3.1959 Wien. Komponist, Interpret und Produzent von Rock- und Popsongs sowie Musicals. Klassische Gesangsausbildung seit 1979 in Wien bei seiner Großmutter Eugenie Besalla-Ludwig (1899–1993) und am Wiener Konservatorium, Gitarre- und Harmonielehreunterricht später an der Wiener MHsch. Zuvor gründete er bereits seine 1. Band (Crumb, 1979 1. LP). Beim Song Contest 1980 in Den Haag/NL erreichte er als Sänger in der Gruppe Blue Danube den 8. Platz für Österreich, 1990 komponierte und produzierte er den österreichischen Beitrag für den Song Contest in Zagreb. 1985–89 freier Komponist in der Münchner Firma Siegel Musikverlage, 1989/90 mit der Gruppe The Form Auftritte in zahlreichen Ländern, mehrere Videos. 1991 Mitwirkung bei den Seefestspielen Mörbisch/Bl. Weiters Verfasser von Werbetexten und -jingles usw., 1993–98 Jazz-Gesangslehrer in Niederösterreich. Seit 1994 gemeinsam mit dem Autor Michael Korth Verfasser von Musicals. Eigenes Tonstudio IDEArt.


Werke
u. a. Musicals Gespenst von Canterville 1996, Blood Red Roses 1998.
Literatur
http://members.magnet.at/berry (4/2001); Ch. Ludwig, „...und ich wäre so gern Primadonna gewesen!“ 1994.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Berry, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 25/05/2001]