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Homberger, Homberger, true Paul
* --ca. 1560 (Regensburg/D?), † 1634-12-19 19.?, begr. 23.12.1634 Regensburg. Lehrer, Komponist und Kantor. Sein Vater Jeremias (1529–95), Theologe, wirkte ab 1574 in Graz als Organisator der protestantischen Kirche, was ihm die Feindschaft der Grazer Jesuiten und des Erzhzg. Karl verschaffte und ihn 1585 zur Übersiedlung nach Regensburg veranlasste. P. H. erhielt seine Ausbildung in Regensburg und Wittenberg/D. Später hielt er sich in Italien (1595 in Padua) auf, wo er Schüler G. Gabrielis war. 1598 war er vorübergehend als Präzeptor an der evangelischen Stiftsschule in Graz tätig, ist bis 1601 auch in Spitz an der Donau und in Weißenkirchen bei Krems/NÖ nachweisbar. Seit 1601 lebte und arbeitete er in Regensburg als Lehrer und Kantor am dortigen Gymnasium, komponierte zahlreiche geistliche (auf Texte überwiegend aus dem Alten Testament) und weltliche Gesänge (z. T. vermutlich auf eigene Texte), in denen er sein Talent für gut gearbeitete Gebrauchsmusik unter Beweis stellte.
Werke
alle Kompositionen aus der Zeit bis 1601 sind verschollen; Kirchenmusik; Festmusiken; Hochzeits-, Brautlieder.
Literatur
NGroveD 11 (2001) [mit WV]; MGG 6 (1957) [mit WV]; MGÖ 1 (1995).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Homberger, Paul‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


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